Karpaltunnelsyndrom: Übungen für die Hand
Das Karpaltunnelsyndrom entsteht durch eine Einengung des Nervus medianus am Handgelenk: Kribbeln in den Fingern, oft nachts.
Gleitübungen für Sehnen und den Nervus medianus sowie Mobilität des Handgelenks helfen, die Beschwerden zu lindern – ergänzend zur ärztlichen Abklärung.
Die Phasen der Reha
- Sanfte Sehnen- und Nervengleitübungen, ohne Kribbeln auszulösen.
- Mobilität von Handgelenk und Fingern.
- Schrittweise Kräftigung von Hand und Unterarm.
Empfohlene Übungen
Aktive Beugung des proximalen Interphalangealgelenks (PIP) des Fingers
Aktive Daumenbeugung
Aktive Mobilisation des Handgelenks in Flexion/Extension
Aktive Mobilisation von Supination und Pronation des Handgelenks
Alternierende Opposition Daumen-Finger, Hand Flach
Alternierende Opposition Daumen-zu-Finger
Auseinanderziehen der Finger mit leichter Widerstandskraft
Extension der MCP-Gelenke mit Körpergewicht
Fingerrollen und -entrollen
Flexion der metacarpophalangealen Gelenke
Gleitbewegung der Sehnen in den Fingern
Gleitbewegung des medianen Nervs
Praktische Tipps
- Ärztlich wird oft eine Nachtschiene empfohlen.
- Machen Sie bei wiederholten Bewegungen Pausen.
- Lassen Sie sich untersuchen bei Kraft- oder Gefühlsverlust.
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Häufige Fragen
Welche Übungen helfen beim Karpaltunnelsyndrom?
Sehnengleitübungen der Finger und sanfte Mobilisation des Nervus medianus werden am häufigsten eingesetzt.
Reichen die Übungen aus?
Sie lindern leichte bis mittlere Formen; bei schweren Formen ist eine ärztliche Abklärung nötig.
Diese Informationen dienen der Aufklärung und ersetzen nicht den Rat medizinischer Fachpersonen. Fragen Sie Ihre Physiotherapeutin, Ihren Physiotherapeuten oder Ihre Ärztin bzw. Ihren Arzt, bevor Sie beginnen – vor allem bei Schmerzen, einer frischen Verletzung oder nach einer Operation.